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Die „geheime“ Macht von Google – Google Rankingfaktoren

Wer eine Webseite betreibt, sei es eine Unternehmens-Webseite, einen Blog oder einen Online-Shop, der hat sich eines auf die Fahne geschrieben: Bei Google sein Ranking zu verbessern und auf Seite 1 in den Suchergebnissen zu stehen. SEO-Agentüren verdienen ihr Geld damit, ihre Dienstleistungen den Webseitenbetreibern im Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung zur Verfügung zu stellen. Dabei kommt immer wieder eine Frage auf „Ich möchte auf Platz 1! Was kostet das?“.

Hierbei handelt es sich um eine komplexe Frage und so könnte man einem Architekten auch sagen: „Baue mir ein schönes Haus im Grünen, was kostet das?“ Das bedeutet, eine solche Frage kann nicht pauschal beantwortet werden – von niemanden. Dieses Beispiel soll dazu dienen, das jeder – selbst ohne technisches Verständnis – versteht, welche Wirkungsweise die Suchmaschine hat und soll zugleich klar zu machen, dass es sich bei der Search Engine Optimation – kurz SEO – um etwas handelt, dass niemand so einfach aus dem Ärmel zaubern kann. SEO und damit ein gutes Ranking bei Google ist nicht mit Tricks machbar, sondern es geht darum, der Suchmaschine wertvolle Informationen bereitzustellen und diese möglichst optimal zu präsentieren.

Rankingfaktoren: Zusammenspiel unzähliger Algorithmen

Experten erklären, dass die Vorstellung, es bestehe noch eine Aufstellung mit wichtigen Rankingfaktoren, die bei der SEO beachtet werden müssen, überholt ist.

Der Grund ist folgender: Die Google-Suche ist auf Grund von tausenden von Algorithmen derart kompliziert geworden, dass es selbst den Google-Ingenieuren nicht mehr möglich ist, konkret zu beurteilen, warum ein bestimmter Treffer an der Spitze der Suche positioniert ist und ein anderer nicht. Der Grund dafür ist, dass es sich dabei um ein Verbindung von unzähligen Rankingfaktoren sowie Algotrithmen handelt.

Ein immer noch wichtiges Tool für das Google Ranking ist die technische SEO laut den Experten, denn diese ermöglicht der Suchmaschine, sauber zu crawlen und zu interpretieren. Die Zeiten, in denen die Google Suche nach einer Liste von bestimmten Rankingfaktoren vorgeht und diese Schritt für Schritt abhakt und so entscheidet, ob eine Webseite gut oder schlecht ist, sind vorbei.

Mittlerweile sind auch die Nutzersignale und die erfüllten Nutzerintentionen ebenso wichtig geworden wie die technische SEO. Sie haben inzwischen einen massiven Einfluss auf das Webseiten-Ranking und sie bestimmen letztendlich, welche Resultate in den Google Top-Ergebnissen zu finden sind.

Des Weiteren sind auch Links noch immer ein relevanter Faktor. Aber dennoch, sollten die gebotenen Inhalte die Nutzer- und Suchintentionen der User nicht befriedigen, dann verliert sogar eine gut verlinkte Seite ihre gute Positionierung. Ebenfalls ist es wichtig, dass sich die Webseiten-Betreiber mit der Usability ihres Webauftritts ernsthaft beschäftigen, denn ist eine Seite inhaltlich gut strukturiert und leicht erschließbar, dann übt das einen positiven Einfluss auf die Nutzersignale aus und diese wiederum auf das Google-Ranking.

Links bleiben weiterhin „in“ bei Google

Backlinks bleiben also weiterhin essenziell für das Google-Ranking – zumindest in den Bereichen mit der Konkurrenz. So kann sich ein Webseiten-Betreiber nur dann allein auf die Onsite-Optimierung verlassen, wenn er sich in einer Nische bewegt.

Aktuelle Studien zeigen auf, wie wichtig die Backlinks weiterhin sind. Selbst von Seiten Google wird das immer wieder bestätigt – wie beispielsweise gerade im März dieses Jahres. Zu diesem Zeitpunkt wurden von Andrey Lippatsev von Google die drei wichtigsten Rankingfaktoren benannt: Inhalt, Backlinks und RankBrain.

Letztendlich basiert nun einmal das Google Ranking auf der Vernetzung der Webseiten untereinander – mit dem System des Pageranks konnte Google Ende der 1990er Jahre die etablierte Konkurrenz überholen und sich zur Umstrittenen nummer Eins der Suchmaschinen etablieren. Wer also der Ansicht ist, dass er auf Backlinks verzichten kann, der wird sich täuschen. Auch in diesem Jahr wird es darauf ankommen, möglichst viele und hochwertige Links aufzubauen, wobei es wichtig ist, dass auf eine gesunde Mischung der Links geachtet wird. 3

Der letzte Faktor RankBrain ist jedoch schwer oder gar nicht zu erfassen sein, schon allein aufgrund seiner Komplexität und vermutlich sogar noch schwerer zu beeinflussen sein. Vielmehr wird es so sein, dass RankBrain einen mittelbaren Einfluss nimmt und letztendlich durch andere Rankingfaktoren beeinflusst wird – wie beispielsweise die Qualität oder die Nutzerzufriedenheit.

Es besteht kein einheitliches Erfolgskonzept

Deniz Gülec von SEO Hamburg erklärt: „Es gibt „keine einfachen Blaupausen um bei der SEO erfolgreichreich zu sein.“ Wer seine Webseite erfolgreich positionieren möchte, der steht vor einer umfangreichen Aufgabe, denn er muss seine Ausgangsposition anhand der Nutzerbedürfnisse, der Stärken und Schwächen sowie der Wettbewerber analysieren. Wird eine SEO-Strategie verfolgt, die sich nicht an den Stärken und Schwächen des Unternehmens orientiert, wird keinesfalls erfolgreich sein und das gesetzte Ziel einer besseren Positionierung erreichen. Die Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Unternehmens-Ressourcen stellt einen weiteren wichtigen Bestandteil der Situationsanalyse dar.

Es ist zu beachten, dass der Google Algorithmus mittlerweile die Fähigkeit besitzt, minderwertigen Content sowie unnatürliche Links zu erkennen. Aus diesem Grund sollten jeder Webseiten-Betreiber darauf wert legen, nur den besten Content bereitzustellen und diesen für Google barrierefrei aufzubauen.

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