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Backlinks – wichtige Tipps für mehr Impact

Mehr Traffic = mehr Umsatz. So lautet die Formel für fast jedes Online Business. In diesem Kontext entscheidet jedoch nicht allein die Quantität über den Erfolg. Niemandem ist mit hohen Besucherströmen geholfen, wenn diese aus den völlig falschen Suchintentionen resultieren und daher nur wenig bis gar keine gewünschten Interaktionen mit der Seite stattfinden. Letztlich kommt es also vordergründig auf die Qualität des Traffics an. Diese erhöht sich mit einem guten Ranking in den Suchmaschinen zu den passenden Begriffen.

Eines der nachhaltigsten Mittel, um ein besseres Ranking zu erreichen, sind gute Backlinks. Mit diesem Instrument lassen sich mittel- und langfristig organische und qualitative Besucherströme auf die Seite ziehen. Backlink ist jedoch nicht gleich Backlink und so machen viele Seitenbetreiber beim Linkaufbau nach wie vor vieles falsch.

Um teure Irrtümer in diesem Kontext möglichst zu vermeiden und nichts dem Zufall zu überlassen, finden sich in diesem Artikel wichtige Tipps, um Backlinks mit ordentlich Impact aufzubauen. Wir greifen mal vorweg: Optimiere die Ankertexte deiner Backlinks und sorge für einen guten thematischen Kontext. Nur auf die Stärke der Website zu achten reicht längst nicht mehr aus.

Die Ankertexte werden oft vernachlässigt

Einer der häufigsten Fehler bei der Nutzung von Backlinks besteht in der Vernachlässigung der Ankertexte. Ja, die Qualität der verlinkten Seite ist von übergeordneter Wichtigkeit. Das bedeutet aber nicht, dass der SEO-Komponente hinsichtlich des Ankertextes nur sekundäre Relevanz beigemessen werden sollte.

Tatsächlich sind SEO-Maßnahmen in aller Regel als Symbiose aus unterschiedlichen Komponenten zu verstehen. In diesem Kontext bedeutet dies, dass die Effektivität eines Backlinks erheblich leidet, wenn der Ankertext unpassend gewählt wird.

Um hier optimale Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, dass alle Rädchen perfekt ineinander greifen. Im Hinblick auf Ankertexte im Allgemeinen ist es wichtig, sich zwei entscheidender Punkte klar zu werden:

  • Einerseits dient ein solcher Text dazu, dem Leser einen Hinweis darauf zu geben, welche Inhalte sich hinter dem Link verbergen.
  • Andererseits erfüllt der Ankertext den Zweck, dem Google-Algorithmus zur besseren Bewertung und Einordnung mitzuteilen, worum es auf der verlinkten Seite gehen wird.

Übrigens: Entgegen anderslautenden Behauptungen zählt Google die Anzahl der im Ankertext enthaltenen Wörter nicht. Erheblich relevanter als die reine Länge ist daher, dass dieser sich möglichst organisch in den übrigen Text einfügt.

Darüber hinaus sollte das Linkziel idealerweise auf natürliche Weise mithilfe von wichtigen Keywords verlinkt werden. Längere Ankertexte können sogar durchaus sinnvoll sein, weil dem Google-Algorithmus damit mehr Informationen zum Verwerten mit auf den Weg gegeben werden, wodurch dieser die Seite besser einordnen kann.

Ankertexte, die den Leser mit möglichst wenigen Worten darauf hinweisen sollen, dass er an dieser Stelle weitere Informationen abrufen kann, sind in diesem Kontext eher kontraproduktiv, weil sie zumeist keine nützlichen Informationen für Google enthalten.

Beliebt sind beispielsweise Ankertexte wie “hier”, “mehr dazu” oder dergleichen. Darauf sollte man also eher verzichten. Wenn dies mal vorkommt, ist das aber auch nicht schädlich, sondern deutet eher auf ein natürliches Linkprofil hin.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass Ankertexte möglichst viele Informationen über die Zielseite enthalten sollten. Allein damit wird die Effizienz des Backlinks schon erheblich erhöht.

Content is King – auch und vor allem bei Backlinks!

Gute Backlinks haben in aller Regel eines miteinander gemeinsam – sie sind organischen Ursprungs. Um derartige natürliche und gute Backlinks jedoch zu generieren, ist es zumeist unerlässlich, dafür eigene Inhalte bereitzustellen, die im Backlink-Universum als “Linkable Assets” bezeichnet werden.

Auch an dieser Stelle steht wieder der Mehrwert im Vordergrund. So können überaus informative bzw. nützliche Inhalte in allen Variationen dafür erstellt werden. Unterhaltsame Beiträge sind hierbei ebenso willkommen wie Listen oder Gewinnspiele. Einen besonderen Nutzen bieten Modelle mit wichtigen Informationen in übersichtlicher und schnell zu erfassender Form.

Daher sind beispielsweise selbst erstellte Infografiken ein beliebtes Werkzeug, um organische Backlinks zu generieren, da diese Elemente von anderen Seitenbetreibern gern genutzt werden. Auch wenn derlei Infografiken sehr häufig auch ungefragt benutzt werden, empfiehlt es sich dennoch, immer mal wieder nach ihnen zu suchen, da hier häufig die Verlinkung nicht von alleine erfolgt. Ein freundlicher Hinweis an den Seitenbetreiber und dem hochwertigen Backlink steht nichts mehr im Weg.

Ein ebenfalls probates Mittel, um entsprechende Backlinks zu generieren, ist das kostenfreie Bereitstellen kleiner Programme, White-Papers, Checklisten, Plugins, Themes oder auch eBooks. Hierbei handelt es sich streckenweise um regelrechte Magnete für wirkungsvolle Backlinks.

Legaler Boost durch Gastartikel?

Eine ebenfalls überaus beliebte Methode für das Generieren guter Backlinks sind Gastartikel. Auch hier gilt jedoch, dass vorschnelles Handeln nicht zum Ziel führt. Schließlich gilt es im Vorfeld, eine infrage kommende Seite zunächst auf ein paar Kriterien hin zu prüfen.

So steht natürlich die thematische Nähe im Vordergrund. Ein Link aus einem themenfremden Umfeld ist fast nichts wert. Nicht nur der jeweilige Artikel sollte zum Link passen, sondern idealerweise die ganze Seite. Dann ist es auch viel wahrscheinlicher, dass ein Link Traffic erzeugt, was als Indikator für einen Backlink mit viel Impact angesehen werden kann.

Aber damit ist es noch längst nicht getan. Ein wichtiger Hinweis sind außerdem die bereits ausgehenden Links. Die sollte man sich genau anschauen und bewerten, ob diese zu vertrauenswürdigen Seiten führen und einen tatsächlichen Mehrwert bieten.

Sind all diese Parameter gegeben, sind die Weichen für einen oder mehrere Gastartikel gestellt, über die äußerst hochwertige Backlinks entstehen. Und zwar auf eine Weise, die Google als organisch einstufen kann.

Aber aufgepasst! Bezahlte Gastartikel müssen eigentlich mit dem “nofollow”- oder “sponsored”-Attribut ausgezeichnet werden. Man bewegt sich hier also in einer Grauzone bzw. verletzt sogar die Regeln von Google, wenn man Verlinkungen, die auf Basis einer Gegenleistung entstanden sind, als organisch ausgibt.

Immer dran denken: Qualität vor Quantität

Noch immer machen viele Seitenbetreiber den Fehler, nach dem “viel hilft viel”-Prinzip zu agieren und zielen auf so viele Backlinks wie nur möglich ab, ohne der Qualität eine besondere Bedeutung beizumessen.

Prinzipiell gilt jedoch, dass die Bemühungen, die in viele minderwertige Backlinks investiert worden sind, doch lieber für wenige “gute” Varianten aufgewendet werden sollten, da diese der Seite eben einen erheblich größeren Nutzen versprechen. Insbesondere die sogenannten Authority-Websites sind in diesem Zusammenhang Gold wert. Aber sie müssen auch thematisch passend sein.

Fazit: Für gute Backlinks muss man sehr strategisch vorgehen. Wer jedoch ein paar Tipps beherzigt und nicht jeden Link akzeptiert, kann seiner Website einen guten Boost verleihen. Je natürlicher ein Link wirkt und desto größer der thematische Fit gegeben ist, desto erfolgversprechender ist diese SEO-Maßnahme.

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