Linkbuilding – so funktioniert es

Verlinkung 660x417 - Linkbuilding - so funktioniert es

Vieles konzentriert sich momentan in der Suchmaschinenoptimierung auf den Content einer Webseite. So hat Google hat dessen Wichtigkeit in den letzten Jahren stetig aufgewertet und zum mittlerweile wahrscheinlich entschiedensten Rankingfaktor im OnPage Bereich gemacht. Möchten Sie mehr zu diesem Thema erfahren lesen Sie hier weiter. Doch trotz dieser Entwicklung sollte ein klassisches Instrument der Suchmaschinen nicht vernachlässigt werden – der Backlinkaufbau.

Empfehlungen im Netz sorgen für besseres Ranking

Als Backlinks werden Verlinkungen auf anderen Webseiten bezeichnet, die direkt auf die Startseite oder eine Unterseite der eigenen Internetseite führen. Man könnte einen Backlink auch als eine Art Empfehlung einer anderen Webseite bezeichnen, an denen sich Google orientiert um zu bestimmen, welche Relevanz eine Webseite für einen bestimmten Themenbereich hat.

Tipp Nummer 1 – Artikel statt Banner und Backlinks

Früher waren diese Backlinks meisten als einfach Textlink oder als Banner auf der Startseite einer Webseite platziert. Doch auch in diesem Bereich setzt man in der Suchmaschinenoptimierung zunehmend auf Inhalte. So werden vermehr Backlinks in Artikel eingebaut, die dann über einen längeren Zeitraum auf der Webseite veröffentlicht werden. Dadurch wirken die Verlinkungen nicht nur authentischer, sondern werden von Google auch als Qualitativ hochwertiger eingeschätzt als eine Verlinkung die nicht direkt aus einem Inhalt heraus erfolgt.

Tipp Nummer 2 – Den richtigen Ankertext wählen

Bei der Verlinkung aus einem Artikel heraus ist die Wahl eines passenden Ankertextes besonders wichtig. Als Ankertext bezeichnet man den Begriff oder Textabschnitt hinter dem sich der Link verbirgt. Während bis vor Kurzem vor allem neutrale Formulierungen wie beispielsweise „hier“ oder „mehr erfahren“ als beste Lösung für einen Ankertext galten ist man inzwischen dazu übergegangen vermehr über Brandings oder Moneykeywords zu verlinken. Als Brandings werden dabei die Verwendung des Firmennamens oder die URL einer Webseite bezeichnet und Moneykeywords sind Wörter oder Wortkombinationen hinter denen eine Kaufabsicht erkennbar ist. Dieser Schritt soll dazu führen, dass die verlinkte Webseite unter genau diesen Stichwörtern bei Google besser gefunden wird.

Tipp Nummer 3 – Thematisch passende Seite suchen

Als letztes ist es wichtig zu wissen, dass es nicht egal ist von welcher Seite aus auf die eigene Webseite verlinkt wird. So kann ein Backlink von der falschen Webseite sich sogar negativ auf die Bewertung von Google auswirken. Das kann unter anderem passieren, wenn die entsprechende Seite von Google als schädlich eingestuft wurde. Besonders gute Auswirkungen hat ein Backlink auf eine Webseite hingegen, wenn er von einer Seite kommt, die sich mit einem ähnlichem Themengebiet wie die Zielseite beschäftigt.

Die richtigen Linktexte

Spätestens seit dem Pinguin-Update im Jahr 2012 ist klar, dass einige Seo-Strategien nicht mehr funktionieren. Mit dem Update hat Google Webseiten abgestraft, die durch manipulative Suchmaschinenoptimierung aufgefallen sind. Ein wichtiger Aspekt waren dabei die Linktexte. Wer seine Webseite immer wieder mit denselben Linktexten verlinkt hat, wurde mit dem Update höchstwahrscheinlich abgestraft. Als besonders problematisch haben sich die typischen Keyword Links sowie die klassischen Money Keywords im Anchortext erwiesen. Beispiele für solche unnatürlichen Linktexte sind Phrasen wie „XY günstig kaufen“ oder „private Krankenversicherung Vergleich“. Natürlich wirkende, abwechslungsreiche Linktexte sind heutzutage das Mittel der Wahl.

Verlinken Sie nicht wie ein Seo

Damit das Linkprofil Ihrer Webseite möglichst natürlich wirkt, sollten Sie beim Setzen von Links nicht  wie ein Seo denken. Wie würde jemand verlinken, der von Suchmaschinenoptimierung keine Ahnung hat? Verlinken Sie möglichst so, dass der Anchortext in den Fließtext passt. Verlinken Sie des Öfteren den Namen der Domain, variieren Sie dabei die Schreibweise. Unter Insidern gibt es teilweise konkrete Empfehlungen, wie häufig bestimmte Linktextarten prozentual im Backlinkprofil auftreten sollen. Vergessen Sie solche Strategien, denn abgesehen davon, dass die Umsetzung solcher Regeln in der Praxis schwierig ist, sollte alles vermieden werden, was unnatürlich und manipulativ wirkt und von den Algorithmen der Suchmaschinen durchschaut werden kann.

So sehen die richtigen Linktexte aus

Dem natürlichen Nutzerverhalten entsprechen die sogenannten Brand Links, damit ist in der Regel der Name einer Webseite gemeint. Verlinken Sie also häufiger mit domainname.de oder auch www.domainname.de. Sie können auch die gesamte URL inklusive http:// verlinken.

Gut sind auch neutrale Linktexte wie „hier“, „dort“, „in diesem Artikel“. Auch ganze Satzteile können Sie verlinken, diese sollten ganz natürlich in den Text eingebettet werden.

Diese Linktexte sollten Sie einschränken oder vermeiden

Das Verlinken mit Keywords, über die die Zielseite in den Suchergebnissen gefunden werden soll, ist inzwischen riskant. Andererseits funktioniert diese Methode aber immer noch, solche Keyword Links können einen deutlichen Effekt auf Ihr Ranking haben. Setzen Sie solche Links vorsichtig ein, sie sollten nur einen niedrigen Prozentsatz aller Anchortexte ausmachen. Variieren Sie dabei auch die grammatikalische Form und betten Sie das Keyword in einen Satzteil ein.

Die klassischen Money Keyword Links sollten Sie besser ganz vermeiden, da Google hier besonders sensibel reagiert.

Verlinken Sie nicht mit einem Text, der thematisch mit der Zielseite nichts zu tun hat. Mal davon abgesehen, dass solche Linktexte für Ihre Leser irreführend sind, kann Google inhaltliche Zusammenhänge inzwischen sehr gut erkennen.  Mehr Infos zum Pinguin- Update und den richtigen Linktexten finden Sie hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.