Zeit zum Umdenken: Mobile First beim Webseitendesign

mobile first 660x440 - Zeit zum Umdenken: Mobile First beim Webseitendesign

Denken wir einmal zurück, in die Zeit vor der Jahrtausendwende. An die Anfänge des Internets und die informationstechnologische Entwicklung. Zu dieser Zeit gab es ausschließlich die stationären Desktops und niemand dachte nur im entferntesten daran, dass Internet einmal auf den Handys nutzbar sein wird und schon gar nicht an mobile First. Damals waren die mobilen Endgeräte weit davon entfernt, doch noch heute orientieren sich die Webdesigner an diesen Geräten. Die Webseiten weisen ein Design und Grafiken auf, die auf den Bildschirmen eine gute Figur machen. Die Webseite darf soweit „ausgeschmückt“ sein, dass der Pagespeed der Seite stets im optimalen Bereich bleibt. Doch der Desktop-PC hat in der heutigen Zeit eine starke Konkurrenz erhalten: Smartphones und Tablets.

Die mobile Internetnutzung nimmt stetig zu

Das Thema mobile First sorgte vor einigen Jahren noch für große Aufmerksamkeit. Noch immer nimmt die mobile Internetnutzung zu und eine Webseite, die nicht für die mobile Nutzung optimiert ist, ist kaum vorstellbar. Das liegt vor allem daran, dass die Anzahl der mobilen Endgeräte immer weiter steigt und diese sich mit der Zeit zu kleinen Computern entwickelt haben und sich immer weiter entwickeln werden.

So sorgt ein schneller RAM für einen reibungslosen Ablauf der Smartphone-Anwendungen und je größer und schneller dieser Arbeitsspeicher ist, desto flüssiger läuft alles. Aber auch ansonsten werden sich die Smartphones weiterentwickeln, wie bspw. mit faltbaren Screens, Ultraschall-Fingerabdruckscanner, superflüssigen Displays und vielen mehr.

Wer sich heute einmal im Café, in der Bar, U-Bahn oder im Restaurant genauer umsieht, der wird feststellen, dass die Kommunikation zum größten Teil über das Smartphone abläuft. Somit ist es fast verständlich, dass die Webseiten für die mobilen Endgeräte optimiert werden müssen.

Von Beginn an haben sich die Webentwicklung und das Webdesign auf die Ausrichtung von Webseiten auf die Desktop-PCs konzentriert. Doch aufgrund der vermehrten Verwendung der mobilen Endgeräte zum Surfen wurde die mobile Optimierung immer wichtiger und damit das Responsive Design. Immer öfter ist in der Marketing-Branche die Bezeichnung „mobile First“ zu hören.

Wichtige Aspekte für Mobilgeräte freundlichen Webseiten

Ohne Frage, das Display von Smartphone und Tablet ist wesentlich kleiner als der von PC oder Laptop. Durch die Berührung des Displays werden die Buttons bedient und nicht über eine Tastatur. Auch ist die Internetverbindung nicht immer so schnell, wie es der Fall beim stationären Internet ist. Bei Flash und Java handelt es sich nicht um gängige Darstellungen von Smartphone und Co. und daher werden diese von einigen mobilen Endgeräten nicht unterstützt.

Sind große Bilder und Grafiken nicht auf die mobile Nutzung komprimiert, dann ist die Ladezeit sehr lang. Doch die Webseiten-Betreiber, die sich gegen die Mobilität wehren, und davon ausgehen, dass eine statische Webseite vollkommen ausreichen ist, die werden bei Google und Co. ihre Zielgruppe verlieren. Bei der Auswahl von Videos und Bildern sollte darauf geachtet werden, das diese auf jedem Endgerät aufruf- und abspielbar sind.

Ein Webseite, die nach „Mobile First“ gestaltet wird, die wird sich von der Konkurrenz abheben und mehr Besucher erreichen. Denn aufgrund der mobilen Optimierung wird die Webseite in den führenden Rängen platziert und das erhöht wiederum die Sichtbarkeit. Eben diese dient als Fundament der Neukundengewinnung. Je besser die Performance der Bedienbarkeit (Usability) ist, desto mehr Besucher werden die Webseite aktiv nutzen und weiterempfehlen.

Letztendlich ist die mobilgerätefreundliche Gestaltung einer Webseite nicht schwer, selbst wenn diese bei der Erstellung beginnt und über die SEO bis in zum Marketing reicht.

Mobile Webseitenoptimierung: der Multiplier des Erfolgs

Verbrauchern lieben es, wenn alles einfach ist und sie sich schnell auf einer Webseite zurechtfinden. Allerdings legen sie dabei dennoch einen großen Wert auf ein augenfreundlichen sowie modernes Design. Ein weiterer Kernpunkt ist die Struktur und diese hat besonders im mobilen Sektor eine primäre Bedeutung. Es bringt nichts, wenn die Webseite zwar mobil verfügbar ist, aber die Kunden diese nicht vollständig nutzen können. Beispielsweise die Bezahlung eines Einkaufs über das Smartphone. Hier darf der Kunde nicht vor Schwierigkeiten gestellt werden, sondern der Bezahlvorgang muss auf den mobilen Webseiten ebenso transparent und einfach zu realisieren sein, wie über den stationären Computer. Dabei darf nicht vernachlässigt werden, dass die Kunden auch auf dem Smartphone bequem aus verschiedenen Zahlungsmethoden wählen möchten.

Ein jeder der seine Webpräsenz mobil verfügbar macht, der erhöht seine Reichweite und spricht zahlreiche neue Kunden an. Die Erfolge können multipliziert werden, sofern der Großteil der Zielgruppen, die 80% starke mobile Zielgruppe – in das Konzept einbezogen und angesprochen wird.

Die Wichtigkeit von mobile First wird weiter ansteigen

Weiterhin wird die Wichtigkeit von mobile First steigen, solange es darum geht, Kunden über das Internet zu gewinnen. Zwar ist es heute noch oftmals so, dass einige Smartphone-Besitzer Bestellungen über das Internet meiden, aus Angst vor Sicherheitslücken oder um Datenvolumen einzusparen – doch das verhalten wird sich zunehmend verändern. Denn es werden immer mehr mobile Zahlungsoptionen eingeführt, die mobilen Netzwerke werden immer günstiger und es steht mehr Volumen zur Verfügung. Zudem wird die Technik der Smartphones immer moderner und die Geräte werden „schneller“. Somit werden in Zukunft immer mehr Menschen das Smartphone für diese Dinge nutzen. Damit werden mobile Seiten, die perfekt funktionieren, immer wichtiger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.