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“mobile friendly” ist ein Muss – Google greift durch

Es wird ernst und für viele Webseiten-Betreiber und online Shops dürfte die Luft nun dünn werden. Denn alle Webseiten, die nicht für die mobile Ansicht optimiert sind, könnten ab dem 01. April 2021 nicht mehr in der Google-Suche gefunden werden. Eigentlich ist es nichts Neues, denn bereits seit Jahren verfolgt der Internet-Gigant seine „Mobile-First“-Strategie. Dabei handelt es sich um eine Verfahrensweise, bei der die Webseiten, die mobil erreichbar sind, bevorzugt in den Suchergebnissen angezeigt werden. Durch diese Vorgehensweise wird von dem Suchmaschinen-Riesen der Trend verfolgt, dass von immer mehr Internetusern mobile Endgeräte genutzt werden. Nun sollen alte Webseiten vollständig aus den Suchergebnissen und dem Index in den Weiten des Internets verschwinden.

Mobile First: Bereits seit 2015 ein Begriff

Auf Statist.de ist nachzulesen, dass im Jahr 2015 der Anteil der mobilen Internetnutzung bei rund 54 Prozent lag. Im Jahr 2019 hat sich aufgrund der zunehmenden Verbreitung der mobilen Endgeräte sowie der fallenden Mobilfunkpreise die Anzahl der mobilen Internetnutzer in Deutschland der Prozentsatz auf 74 Prozent erhöht. Diesen Trend hat Google verfolgt und auch die online Branche reagiert auf diesen, in dem bei der Webseiten-Gestaltung vermehrt auf die mobilorientierten Konzepte zugegriffen wurde. Die Grundsätze im Webdesign sowie der Webseiten-Optimierung für mobile Endgeräte rücken deutlich stärker in den Vordergrund. Der „Mobile-First“-Ansatz stellt eine besondere Strategie dar. Hier gilt: Als erstes mobile, bei der Gestaltung, der Usability und Performance, wobei manchmal das Motto „weniger ist mehr“ gilt.

Google schmeißt Webseiten aus dem Index

Laut einer Studie von Google erfüllen rund 25 Prozent der Unternehmenswebseiten nicht die Vorgabe „Mobile First“ – das heißt, sie sind nicht mobil optimiert. Die Folge davon ist, dass diese ab März dieses Jahres nicht mehr über die Google Suche gefunden werden. Nicht nur, dass dies Auswirkungen auf die Kundenakquise hat, sondern ebenfalls auf potenzielle Neueinstellungen. Denn Arbeitssuchende oder Auszubildende werden zukünftig die Seiten nicht mehr finden können, da sie nicht für die Smartphones optimiert sind. Google kündigte bereits 2016 seine „Mobile First“-Initiative an. Das Ziel des Internetriesen ist es, die Suche zu verbessern. Im Oktober 2020 wurde es offiziell, als Senior Webmaster Analyst John Mueller ankündigte, dass Google die alten Webseiten, die ausschließlich auf dem Desktop verfügbar sind, am März außer acht gelassen werden. Aufgrund der Deadline ist es notwendig, dass sich alle Webseitenbetreiber oder solche die eine Webseite planen, ausschließlich SEO-Profis und Webdesigner zu beauftragen, die alle notwendigen Dienstleistungen aus einer Hand anbieten – dies gilt vor allem dann, wenn es um bereits bestehende Webseiten und online Shops geht. Hier ist der SEO Doktor eine empfehlenswerte Alternative , denn diesem Doktor vertrauen die Webseiten. Das SEO-Unternehmen beschäftigt sich bereits seit 2005 mit:
  • Suchmaschinenoptimierung (Backlinks, Analyse, Umsetzung)
  • Webdesign (Relaunch, Shopsystem, responsive Design)
Der SEO Doktor rät jedem, der eine Webseite betreibt, die reine Desktop-Inhalte aufweist, zu überarbeiten, da diese fortan nicht mehr gecrawlt und gelistet werden. Daher ist es ratsam, die Internetauftritte – egal ob gewerblich oder privat – auf die Erfüllung der geforderten Google-Standards zu überprüfen. Hinweis: Zu beachten ist, dass neue Webseiten, nicht sofort mithilfe der Google-Suche indiziert werden. Jeder Internetauftritt, der auf der ersten Seite von Google erscheinen soll, die sollte rechtzeitig mobile optimiert werden. Denn nur so besteht genügend Zeit, dass Google diese Seite indizieren kann.

Googles Ankündigung ist keine Überraschung!

Allerdings ist dieser Schritt keine große Überraschung. Denn Roger Monti berichtete im Search Engine Journal über die Ankündigungen von Mueller. In seinem Bericht sprach der über Googles Zeitplan für die mobile Indizierung (Zitat): „In Wirklichkeit werden wir in Zukunft nur noch mobile Inhalte indizieren. Wenn die Site auf die mobile Erstindizierung übertragen wird, verwerfen wir daher alles, was sich nur auf der Desktop-Site befindet. Wir werden dies grundsätzlich ignorieren, [...] was auch immer Sie indizieren möchten, es muss sich auf der mobilen Website befinden. Und die letzte Frist, die wir uns ausgedacht haben, ist der März 2021.“ Zudem kann es auch zu Problemen mit den separaten ULRs für Desktop- und Mobilversionen geben, bspw. mit sogenannten M-Dot-Webseiten. Mueller erklärte, dass es ihm nicht möglich sei, einige der Desktop-Benutzer von den SERPs umzuleiten, sofern Hreflang-Attribute verwendet werden. Die Webmaster sollten sich jetzt auf die Überprüfung der Hreflang-Links auf den eigenen Inhalt sowie die sinnvolle Weiterleitung von M-Dot-Webseiten kümmern. In der Google Search Console könne viele Informationen über die eigene Seite in Erfahrung gebracht werden.

Was ist mobile friendly?

Jeder Betreiber kann selbst für sich testen, ob seine Webseite mobile friendly ist. Das wird über das Google-Webmaster-Tool vorgenommen. Dort einfach die URL der Seite eingeben und im Anschluss wird ausgewertet, wie der Google-Crawler die Webseite erschließt und ob alle wichtigen Faktoren beachtet werden.
Mobile friendly, wenn... Mobile unfriendly, wenn...
  ...die Inhalte möglichst schnell erfasst werden. ...die Inhalte Responsive und somit sofort lesbar sind. ...die Webseite kurze Ladezeiten aufweist. ...die Links leicht lesbar und problemlos angeklickt werden können.   ...für die mobilen Endgeräte eine unübliche Software zum Einsatz kommt (z.B. Flash). ...die Schrift zu klein und unlesbar ist. ...die Links zu eng bzw. zu nah beieinanderstehen. ...der Inhalt für das Display zu breit ist.
  Darüber hinaus bieten sich noch weitere Tools an, mit denen die Webseite überprüft werden kann, um die diese auf die mobile Optimierung hin zu überprüfen.

Kann das Ruder noch umgerissen werden?

Ist die Webseite nicht im Responsive Webdesign gestaltet, dann gibt es bald keine Google-Indizierung mehr und damit fällt der Umsatz weg. Daher sollte jeder Webseiten- und online Shop Betreiber darauf achten, dass sein Internetauftritt nicht nur auf dem Desktop klar zu lesen ist, sondern auch auf den mobilen Endgeräten wie Tablet und Smartphone. Ein jeder der bereits jetzt viel Geld und Zeit in die SEO seiner Webseite investiert hat, der wird in diesem Jahr seine gute Indexierungsposition verlieren, wenn das Design nicht auf den Index reagiert, da diese nicht für die Verwendung auf Mobilgeräten optimiert ist. Sollte bereits eine Nachricht im Postfach eingetrudelt sein, dann sollte so schnell wie möglich gehandelt und die Webseite für die mobile Nutzung optimiert werden. Hier sollte niemand untätig bleiben. Am besten ist es, einen guten Webdesigner und SEO-Experten wie den SEO Doktor, um Hilfe zu bitten, um die Webseite noch rechtzeitig ansprechbar zu machen.

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