NewsTrends

Google verzichtet auf AMP als Rankingfaktor

Von circa 200 Ranking-Faktoren kann laut Google das Ranking einer Webseite beeinflusst werden. Auf welcher Seite der Google-Suchergebnisse die eigene Seite rankt, das ist vom Algorithmus abhängig. Einige der Rankingfaktoren hat Google offiziell bestätigt und andere nicht.

Das bedeutet, dass niemand weiß, wie viele es wirklich sind. Unterm Strich sind es eine ganze Menge. Da nicht jeder bei der Suchmaschinenoptimierung – vor allem nicht als kleines Unternehmen – auf alle Eventualitäten eingehen kann, ist es sinnvoll, sich auf die „vermeintlich wichtigsten Rankingfaktoren“ zu konzentrieren. Ein Blick auf die Suchmaschinen-Ergebnisse plus den generellen Studien dazu, bringt folgende Rankingfaktoren als besonders wichtig zum Vorschein (ein kleiner Auszug):

  • Qualität und Relevanz des Contents: Mittlerweile ist Qualität das A und O, wie auch der Google-Guru John Mueller immer wieder betont. Das heißt, dass die Inhalte kein „blablabla“ enthalten, sondern den Lesern einen gewissen Mehrwert bieten sollen, der auf plausiblen Quellen basiert und zu der Suchanfrage passt.
  • Nutzerfreundlichkeit: Auf der Webseite sollen sich die Leser wohlfühlen. Neben einer klaren bzw. intuitiven Navigation sollte diese auch eine logische Seitenstruktur sowie ein modernes oder zeitgemäßes Design aufweisen.
  • Existenz von Keywords: Die wichtigsten Keywords (Schlüsselwörter) sollten zumindest im Seitentitel, den Überschriften und im ersten Abschnitt der Texte vorkommen.
  • Die Backlinks: Es ist weiterhin wichtig, das von anderen Seiten vertrauenswürdige Links auf der eigenen landen und besonders ideal ist es, in Form einer Empfehlung. Immer wieder wird diskutiert, ob es sich nach wie vor um den wichtigsten Rankingfaktor 2021 handelt oder ob die Bedeutung der Backlinks langsam nachlässt.
  • Multimedia: Google findet eine Webseite die lediglich 08/15-Texte aufweist langweilig. Ein Boost für das Ranking stellen einzigartige Fotos, Infografiken oder Videos dar.
  • SSL-Verschlüsselung: Von Google wird unmissverständlich klar gemacht, dass jede Webseite heute via HTTPS aufgerufen werden soll. Das ist zum einen sicher und schafft zum anderen Vertrauen.
  • Mobile Optimierung: Ein Ranking-Faktor der einen besonderen Stellenwert einnimmt

Die digitale Welt ist von den mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets schon längst erobert worden. Immer mehr Menschen, nutzen über ihr Smartphone oder Tablet um sich zu informieren und News über das Internet einzuholen. Was bereits seit langer Zeit geplant war, ist seit Anfang März 2021 Realität: Google stellt auf den „Mobile First Index“ um. Das Unternehmen reagiert damit auf die mittlerweile hohe Verwendung von Smartphones und Tablets für Suchanfragen.

Besonders bei der mobilen Suche muss die Qualität der Suchergebnisse aufrechterhalten und am besten noch erhöht werden. Was bedeutet dies konkret für die Webseitenbetreiber und SEO-Agenten? Ganz einfach…

Ohne eine mobil optimierte Webseite geht nun nichts mehr

Das bedeutet, die Umwandlung der Webseite auf eine mobile Version ist nicht von jetzt auf gleich vorgenommen, sondern dies erfordert einige Überlegungen, bevor das beste WordPreiss-Plugin für mobile Geräte ausgewählt wird. Denn es kann sein, dass zuerst der Gedanke besteht, ausschließlich eine mobile Webseite zu erstellen, um Gegensatz zu einer Anwendung, die Push-Nachrichten versendet und Geolokaisierungsdienste nutzt.

Somit handelt es sich beim ersten Schritt um das Verständnis, der verschiedenen Mobilen Schnittstellen, aus denen gewählt werden kann.

  1. Die Responsive Webseite: Hier bleibt der Inhalt der Webseite gleich, aber wird mit Hilfe von Medienabfragen (Code) für die mobile Betrachtung angepasst.
  2. Eine App: Eine zweite Möglichkeit ist ein mobiles Plugin, wie bspw. das AMP Plugin, das die WordPress-Seite in eine App verwandelt. Hierbei handelt es sich um ein völlig anderes Programm, das in der Regel über leistungsfähigere mobile Funktionen verfügt als die Webseite.
  3. mobile WordPress-Plugins: Sie ändern das Menü des mobilen Endgerätes, da viele mobile Webseiten nicht in der Lage sind, ein anständig aussehendes Menü zu generieren.

WP-Plugins: AMP verliert seine Privilegien

Mitte Juni wird es zum großen Google Page-Experience-Update kommen und damit wird eine Technologie überflüssig, die von Google über Jahre eigentlich durchgesetzt werden sollte: AMP – Accelerated Mobile Pages.

Über den Effekt von AMP haben Seitenbetreiber und SEO-Experten seit Jahren gekämpft: Die Bevorzugung von AMP als Standard für mobile Webseiten. Doch mit dem Update verliert das Plugin sein Privileg, welches sich die Seitenbetreiber seit sechs Jahren gegen alle Bedenken erkaufen mussten.

Allerdings wird AMP nicht „tot“ sein, sondern es ist einfach nur nicht mehr privilegiert und wird somit eine Technologie von vielen. Denn letztendlich ist AMP nicht für jeden nachteilig, denn vor allem die News-Outlets oder Betreiber von WordPress-Seiten nutzten den Standard gern. So konnte auf einfache Weise mit einem oder mehreren Plugins eine Google-taugliche Mobilseite der eigenen Inhalte generiert. Demnach war ein zusätzlicher Entwickleraufwand nicht mehr erforderlich. Diejenigen, die weiterhin diesen Vorteil für sich nutzen wollen, die können dies bedenkenlos tun. Nur darf nicht mehr mit einer bevorzugten Behandlung rechnen.

Der Umstieg auf Page Experience – Tools für AMP-Seitenbetreiber

Von Google wurde sogar ein ausführlicher Ratgeber erstellt, der den AMP-Nutzern zeigt, wie es möglich ist die eigene Webseite auf das kommende Page-Experience-Update zu optimieren. Durch ein entsprechendes Tool wird die AMP-Seite analysiert und vermittelt ein umsetzbares Feedback. Seitenbetreiber können so leicht erkennen, an welchen Stellen ggf. Nachbesserungen benötigen, um den Kriterien des Page-Experience-Updates zu entsprechen.

Bereits im Vorfeld hatte Google ermittelt, dass rund 90 Prozent aller AMP-Seiten die Core Web Vitals erfüllen, während dies lediglich 12 Prozent der Nicht-AMP-Fraktion der Fall gewesen ist. Noch im März bestanden lediglich 22 Prozent aller Webseiten und nur drei Prozent der deutschen Webseiten den Web-Vitals-Check.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"