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Ein Update auf TYPO3 6.0 lohnt sich

Seit fast einem halben Jahr ist die neueste Major-Version des verbreiteten CMS TYPO3 der Nummer 6 nun verfügbar. Zeit für einen kleinen Rück- und Ausblick.

Mittlerweile sollte sich jede ernstzunehmende TYPO3-Agentur mit den Vorzügen und Eigenheiten von TYPO3 6 bekannt gemacht haben. Für die TYPO3-Webmaster, welche noch nicht schlüssig sind, ob sich das Update lohnt bzw. den Aufwand noch scheuen, ist dieser Artikel gedacht.

Zwar sind die großen Highlights hinsichtlich der Features übersichtlich – und eher hintergründiger und unauffälliger Natur, jedoch ist die Version 6.0 ein wichtiger Baustein in der Evolution des vor allem in Deutschland beliebten Content Management System. Eine wichtige Neuerung ist der sogenannte File Abstraction Layer, welcher für eine optimalere Speicherung der verwendeten Multimedia-Dateien (z.B. Bilder) sorgt. Auch können durch diesen Cloudspeicher in die eigene TYPO3-Website integriert werden. Zum anderen sorgen diverse Verbesserungen und Verschönerungen im TYPO3-Backend für eine schönere User-Experience beim Redakteur. Und nicht zuletzt wurde der TYPO3-Kern grundlegend saniert und aufgeräumt sowie Altlasten entfernt.

Für diejenigen mit einer TYPO3-Website, welche sich im Zweig 4.5.x befindet ist sicherheitstechnisch noch etwas Beruhigung angesagt. Die Unterstützung dieser Long Term Support (LTS) – Version wurde kürzlich auf Oktober 2014 verlängert (http://typo3.org/fileadmin/t3org/documents/TYPO3_Release_Agenda_LTS.pdf). Jedoch ist auch diese Zeitspanne endlich – und wer seine Website ernsthaft betreibt kommt mittelfristig am Update nicht vorbei. Das Risiko von durch Hackern ausgenutzten nicht behobenen Sicherheitslücken steigt mit Dauer der Bekanntheit dieser. Die Schäden reichen vom einfachen Defacement über Anbringen von schädlichen versteckten Links bis hin zum Datenmissbrauch. In jedem Fall ist dies rufschädigend und ärgerlich. Zudem tritt es meist in unerwarteten Momentan auf (z.B. während eines Messeauftritts) auf oder kann in argen Fällen sogar die Existenz kosten.

Update vornehmen

Das Update sollte stets auf einer separaten, jedoch identischen, Testumgebung durchgeführt werden. In fast jedem Fall kommt es zu einer kurzen Auszeit während des Update-Vorgangs mit zu behebenden Fehlermeldungen. Diese auf einer Live-Website zu sehen sieht weder professionell aus noch ist dies nötig. Eine gute Vorbereitung zahlt sich hier aus und sorgt für ein stressfreies Update ohne hektisches Downgrading weil der Fehler nicht gelöst werden kann. Das TYPO3-Installtool nimmt zwar die gröbste Arbeit beim Updaten sowie notwendigen Konvertierungsarbeiten ab, jedoch kann es – z.B. bei ungewarteten oder veralteten Extensions zu zusätzlichen unerwarteten Fehlern kommen.

Unterstützung

Zum Glück ist TYPO3 so verbreitet, dass es in jeder Stadt Agenturen und Freelancer mit den nötigen Kenntnissen gibt. Aber auch versierte Endanwender können sich mit genügend Zeit und Google-Unterstützung um ihr Update selbst kümmern. Anzuraten ist dies – vor allem bei professionell betriebenen Websites und Unternehmenspräsentationen nicht.

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